Es war einmal ein Turm …

… der am letzten Sonntag, den 21.08.2011 eingeweiht wurde. Dieser Turm des Bauherrn Heiko Heinrichs war bei den Bürgern Dedenhausens des öfteren im Gespräch. Einige hinterfragten den Sinn, viele waren angetan von der Idee und der Optik des Entwurfs. Und so begab es sich nach wenigen Monaten Bauzeit, dass an jenem besagten letzten Sonntagnachmittag der Bauherr zur öffentlichen Einweihung seines neuen Kunstwerkes einlud.

Am Vormittag schien das Wetter erst nicht so recht mitspielen zu wollen, doch wie auf Knopfdruck kam am Nachmittag die Sonne hervor und begleitete die Veranstaltung mit allerbestem Sommerwetter, welches fast schon zu warm war, um es in der prallen Sonne längere Zeit auszuhalten. Die schattigen Plätzchen waren dementsprechend sehr begehrt und auch das umfangreiche Angebot an kostenlosen, kühlen Getränken wurde bei den Temperaturen gerne angenommen. Auch kleine Snacks z.B. in Form von Brezeln und Keksen wurden angeboten, sodass für das leibliche Wohl rundum gesorgt wurde.

Ein kleine Galerie mit den Entstehungsfotots des Turms veranschaulichte die verschiedenen Etappen vom Start bis zur Fertigstellung. In seiner Eröffnungsrede ging der Bauherr u.a. auf die markante Mütze des Turms ein. Diese hätte alles „rausgehauen“ und sei das Werk seines Freundes Willy Kolb, bei dem er sich nochmal offiziell für die Mützenidee bedankte. Dank galt auch den Dedenhäusern allgemein, da sie ihn stets ermutigt hätten das Projekt weiterzuführen: „Mach mal weiter“ und nicht „lass den Quatsch“ sei der allgemeine Tenor gewesen. In seiner weiteren Ansprache erzählte Heiko Heinrichs dann auch von den ersten Schritten und wie alles seine Form angenommen hat. Besondere Betonung erhielt auch noch einmal der nützliche Aspekt für die Natur. Ein paar Tiere wie z.B. Eidechsen hätte man schon im Turm entdeckt, der über eine Wartungsklappe einen Zugang nach Innen hat. Man sei gespannt, wie dieser von der Natur im Laufe der Jahre angenommen wird.

Unser Bürgermeister Hans-Heinrich Bolten schilderte in seiner Rede seine eigenen Eindrücke von den einzelnen Bauphasen: von einem „Ölturm“, hin zu einem „Turm mit Kothaufen“ habe sich der Turm in seiner engültigen Fassung doch zu etwas gemausert, was vage an Kunst ähnlich wie die des Künstlers Hundertwasser erinnert.

Der Turm wurde an diesem Nachmittag selbstverständlich auch auf den Namen Dedenturm getauft. Ganz feierlich wurde wie bei einer Schiffstaufe von dem kleinen Rednerpodest aus eine Flasche gegen den Turm geschwungen. Die anschließende Fanfare vom Bauherrn war zwar nicht ganz einwandfrei, passte aber wunderbar in den Ablauf der Veranstaltung.

Insgesamt war die Veranstaltung sehr gelungen und der feierliche Rahmen sehr schön gestaltet. Es bleibt zu hoffen, dass der Turm auch über die Jahre gepflegt wird, die Natur ihn gut annimmt und wir noch viele Jahre etwas von ihm haben.

 

 

2 Antworten
  1. Karen Beyrau
    Karen Beyrau says:

    Gratuliere, lieber Heiko,
    der Dedenturm ist eine wunderbare, liebevolle Idee mit Witz und Pepp! Möge er jedem Dedensturm standhalten und viele Menschen und Tierchen erfreuen!

    Liebe Grüße von Karen

    Antworten

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