Zukunftswerkstatt in Dedenhausen stellt Projekte vor

Am Donnerstag, den 11.02.2016 tagte in Dedenhausen erneut die Zukunftswerkstatt „Unser Dorf – Unsere Zukunft“. Rund zwanzig Bürgerinnen und Bürger erfuhren die neusten Ergebnisse der Zukunftswerkstatt und stimmten miteinander weitere Vorhaben ab. Ach wenn, aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse, die Moderatorin Karin Larenz diesmal weniger Teilnehmer begrüßen konnten, so war es umso erfreulicher, dass die Gruppe durch den Ortsbürgermeister, durch Ratsmitglieder und der örtlichen Regionsvertreterin politisch „hochkarätig“ besetzt war.

Gemäß der Tagesordnung, die immer vorab auf der Webseite von Dedenhausen veröffentlich wird, wurde aus den drei Arbeitsgruppen berichtet. Die Gruppe „Soziales Dorf“ hatte sich weiterhin mit der Realisierbarkeit eines Dorfladens beschäftigt. Es wurde von einer sehr interessanten Informationsveranstaltung aus dem Nachbarort Eltze berichtet. Dort beschäftigen sich die Bürger zurzeit mit der gleichen Thematik. Es wurde deutlich, dass derartige Einkaufsmodelle durchaus bundesweit im Trend liegen und der Betrieb eines Dorfladens, insbesondere in Verbindung mit einer Cafeteria, wirtschaftlich geführt werden kann. Die Gruppe will ihre Planungen weiter konkretisieren.

Die Gruppe „Umwelt“ beschäftigt sich aktuell mit Fragen zur Gesundheit. Dedenhausen ist seit vielen Jahren industriell, als auch landwirtschaftlich geprägt. Trotz hoher Umwelt-auflagen und durchgeführter Sanierungen gibt es auch heute noch am Ortsrand sogenannte „Altlastflächen“ ehemaliger ölverarbeitender Betriebe. Da aktuell in östlicher Lage die Firma Remondis Industrie Service GmbH & Co.KG und in westlicher Lage, wenn auch weiter entfernt, die Firma Avista Oel AG ihre Produktionen haben, ist das Thema Luft-, Boden- und Wasseremissionen unverändert bedeutsam und steht im Fokus dieser Gruppe. So wurde über die fachliche Betriebsbesichtigung bei Remondis berichtet. Diese Besichtigung war sehr informativ und ergab eine positive Bewertung der aktuellen Betriebsführung. Der nächste „Forschungsblock“ der Gruppe wird sich mit der Wasserqualität in Dedenhausen befassen.

In der Gruppe „Infrastruktur“ wurden neben den Themen „öffentliche Beleuchtung“, „Mitfahrerbank“ und „Verschönerung der Ortseingänge“ zwei Punkte besonders intensiv behandelt. Zum einen wurde berichtet, dass die bereits in der letzten Sitzung diskutierten Erfordernisse zur Verbesserung der innerörtlichen Verkehrslage, als Fachkonzept und Antrag dem Ortsbürgermeister zur Einbringung in die nächste Ortsratssitzung übergeben worden sei. Das Konzept ist die Antwort auf das kontinuierlich zunehmende Verkehrsaufkommen in Dedenhausen. Kritisch wird der intensive Durchgangsverkehr zu den landwirtschaftlichen Handelsbetrieben, den Ölbetrieben und dem Kiesabbaubetrieb gesehen. Hinzu kommen häufige Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Ortseingangsbereichen. Hier wird auch auf das Gefährdungspotenzial für die örtliche Jugendhilfeeinrichtung hingewiesen.          Der andere Punkt befasste sich mit den zu wenigen sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Bahnhof. Hier gibt es zurzeit einen „Fahrradkäfig“ auf der Gleisseite Richtung Hannover. Zur Bedarfsdeckung müsste eine gleichartige Erweiterung auf beiden Gleisseiten erfolgen. Nach reger Diskussion konnte gleich in der Sitzung mit der ortsansässigen Regionsabgeordneten Marion Gellermann vereinbart werden, dass Sie sich dafür einsetzen wird, dass eine zeitnahe Realisierung der Baumaßnahme, wie beim ersten Fahrradkäfig, durch die Region Hannover stattfindet.

Die nächste Sitzung der Zukunftswerkstatt ist für Donnerstag, den 14. April um 19 Uhr 30 im Gasthaus Zum Bahnhof geplant. Um rege Teilnahme wird gebeten.

15.02.2016, Söhnke Leßmann (Pressesprecher der Zukunftswerkstatt)

 

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