Torfestival im Fuhsestadion – Eintracht unterliegt!

Am vergangenen Sonntag empfing die Eintracht im heimischen Fuhsestadion den Mitaufsteiger von Yurdumspor Lehrte II. Durch noch zwei ausbleibende Rot-Sperren und einige Verletzte musste die Eintracht mit einer Rumpfelf von elf Spielern auflaufen. Dem Gast aus Lehrte ging es ähnlich. Sie traten mit 12 Spielern an.

Der Gastgeber stand tief um auf Konter zu lauern und überließ in den Anfangsminuten den Lehrtern den Ball. Die Taktik ging auf, denn ‚Moa‘ erzielte in der 19. Minute die 1:0-Führung nach Steilpass von Alexander Mattern. Sieben Minuten später dasselbe Bild. Adrian Otte schickte den flinken Stürmer mit einem Steilpass zum gegnerischen Tor, wo er den Torwart mit etwas Glück überwandt und auf 2:0 erhöhte. Adrian Otte hatte danach noch das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber mit einem Außenrist-Schlenzer an der Latte des Lehrter Tors. Nach einer guten halben Stunde wurde der Gastgeber etwas nachlässiger und die Lehrte kamen zunehmen zu Chancen. Aid Dawood drang nach einem Solo in den Strafraum vor und wurde dort von Nico Harms regelwidrig gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Guido Lodyga zum 2:1-Anschlusstreffer. Kurz vor dem Seitenwechsel erzielte Aid Dawood im das 2:2. Die Hintermannschaft der Eintracht verpasste es den Ball aus dem Strafraum zu klären und der Lehrter Außenspieler brachte den Ball schlussendlich im Tor unter.
In der zweiten Hälfte kamen die Gäste deutlich besser aus der Kabine als die Spieler der Eintracht und stellten den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Bijar Selo Kassem brachte die Gäste nach 60. Minuten in Führung ehe Abdullah Hussein fünf Minuten später die Führung zum 2:4 ausbaute. Die Spieler der Eintracht ließen sich trotzdem nicht hängen und Nico Harms erzielte in der 68. Minute den 3:4-Anschlusstreffer nach Vorlage von Meikel Rogge. In der 75. Minute war es erneut ‚Moa‘ der zum bahnbrechenden 4:4 ausglich und seinen dritten Treffer markierte. Nun wollten der Gastgeber den Sieg mit aller Gewalt einfahren und orientierten sich nun deutlich offensiver. Allerdings litt die Defensive darunter und Aid Dawood brachte die Gäste aus Lehrte in der 80. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages wieder mit 4:5 in Führung. Vier Minuten später setzte mit dem 4:6 Bijar Selo Kassem den vermeintlichen Todesstoß. Er spielte gleich drei Verteidiger im Strafraum aus und umkurvte zum Schluss Kapitän Maximilian Hutschenreuter, der für den an der Hand verletzten Niko Sander im Tor einsprung, ehe er den Ball im Tor unterbrachte. Dies feierte der bereits Verwarnte Stürmer ausgiebig und zog sich das Trikot aus. Schiedsrichter André Andreatta verwies in folgerichtig mit der gelb-roten Karte des Feldes. Somit blieb für den Gastgeber noch ein Fünkchen Hoffnung übrig um zumindest einen Punkt zu retten. In der ersten Minute der Nachspielzeit erzielte ‚Moa‘ mit seinem vierten Treffer des Tages das 5:6. Zuvor leitete Alexander Mattern eine kurz ausgeführte Ecke von Gerrit Bertram auf Niko Sander weiter, der direkt auf den Fuß des Top-Stürmers der Eintracht flankte.
Leider kam das Aufbäumen des Gastgebers zu spät, denn wenige Augenblicke später beendete der Schiedsrichter die Partie und besiegelte die sechste Niederlage der Eintracht im siebten Spiel.

Die Spieler der Eintracht gaben trotz der aktuellen Umstände und des zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstands nicht auf. Momentan fehlt einfach auch das Glück um solche Partien für sich zu entscheiden. Am kommenden Sonntag empfängt die Eintracht die zweite Herren des TSV Wettmar im heimischen Fuhsestadion. Anpfiff ist wie immer um 15:00 Uhr.

Niederlage trotz dreifacher Führung!

Die Eintracht geht beim Kellerduell in Dollbergen trotz Führung zum zwischenzeitlichen 1:0, 2:1 und 3:2 mit leeren Händen nach Hause und muss die fünfte Niederlage im sechsten Spiel hinnehmen.

Die erste Viertelstunde der Partie ergriff die Eintracht die Initiative und hatte dadurch die höhren Spielanteile. Marvin Lübke erzielte folgerichtig nach einem Freistoß in der 8. Minute die 1:0 Führung. In der 15. Minute brachte der Gastgeber einen Freistoß aus 35 Metern in den Strafraum. Der Ball flog mit Hilfe des Windes über Freund und Feind Hinweg und landete im Strafraum, wo ihn Benjamin Schulze zum 1:1 Ausgleich einschob. Die Antwort der Gastgeber folgte in der 27. Minute: Gerrit Bertram schlug eine Flanke aus der eigenen Hälfte auf den pfeilschnellen ‚Moa‘, der frei vor dem Dollberger Torwart zum Abschluss kam und zur erneuten Führung der Eintracht traf. Das Spiel war mittlerweile sehr zerfahren und es fehlte an Struktur auf beiden Seiten. Eigene Torchancen ergaben sich eher zufällig aus Abspielfehlern der Gegenseite. Kurz vor dem Pausenpfiff verwerte Stefan Rutz eine scharfe Flanke vom rechten Flügel zum erneuten Ausgleich. Somit beendete der Schiedsrichter Thomas Meinert die erste Halbzeit mit einem Spielstand von 2:2.
Die zweite Hälfte begann ebenso zerfahren, wie die erste endete. Ungenauigkeiten und mangelnde Konzentration führten auf beiden Seiten zu vielen Abspielfehlern. Ansehnlich waren diese Szenen nicht. Zudem verletzte sich Maximilian Hutschenreuter nach einem rüden Foul von Hendrik Frei. Der Schiedsrichter beließ es nur bei einer Ermahnung. Für den Eintracht-Kapitän ging es nicht weiter und er wurde durch Rouven Otte ersetzt. In der 61. Minute war es dann erneut ‚Moa‘ der von einem Fehlpass in der Dollberger Hintermannschaft profitierte und nun alleine auf den Torwart des Gastgebers zulief. Diesen umkurvte er mühelos und brachte die Eintracht zum dritten Mal mit 3:2 in Führung. Die Gäste drängten nun auf die Spielentscheidung und versuchten immer wieder über ihre schnelle Offensivabteilung Nadelstiche zu setzen. Allerdings war die Eintracht dadurch anfälliger gegenüber Konter. In der 70. Minute schaltete der Gastgeber nach einer Balleroberung schnell um und drang über die linke Seite durch Benjamin Schulze in den Strafraum. Der Linksaußen legte in den Strafraum quer, wo Stefan Rutz mit seinem zweiten Treffer das 3:3 markierte. Die Eintracht blieb ihrer Taktik treu und spielte weiterhin auf den vierten Treffer. Knapp zehn Minuten vor Schluss lag dieser auf dem Fuß von Moa, der 20 Meter vor dem Tor der Dollberger zum Solo ansetzte. Der quirlige Stürmer kam zwar zum Abschluss, konnte diesen aber nicht am herausstürmenden Torwart Leander-Moritz Ermgassen vorbeibringen. In der 85. Minute kam es dann, wie es kommen musste. Die Gastgeber konterten die Eintracht nach einem Ballverlust aus und Stefan Rutz erzielte mit seinem dritten Treffer das Tages die 4:3-Führung für Dollbergen. Wenige Sekunden vor Schluss gab es dann noch einen Aufreger: Marvin Lübke wurde mit einer Flanke im Strafraum der Dollberger in Szene gesetzt. Der Stürmer schirmte den Ball mit dem Rücken zum Tor ab. Der Torwart des Gastgebers brachte den Stürmer, ohne den Ball berührt zu haben, zu Fall. Der Schiedsrichterpfiff blieb hier zur Überraschung aller Beteiligten aus. Kurz danach war die Partie beendet.

Die Eintracht verliert das fünfte Spiel in Folge und hat nun sogar 4 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.
Im nächsten Heimspiel (Anpfiff: Sonntag, 22.09 um 15:00 Uhr) gegen den Mitaufsteiger Yurdumspor Lehrte II besteht die nächste Chancen den ersten Sieg einzufahren.

1:3 Niederlage und Kartenfestival!

Die Eintracht musste erneut mit einer Rumpfelf auflaufen und hatte beim Hemispiel gegen den Tabellenführer aus Kirchrode lediglich 11 Spieler zur Verfügung.

Gleich zu Beginn der Partie erzielte Rene Pansegrau den ersten Treffer des Tages. Die bis dato ungeschlagenen Gäste gingen nach einem gut herausgespielten Tor mit 1:0 in der 8. Minute in Führung. Die Eintracht hielt lange Zeit gut dagegen und zeigte trotz Personalnot eine hervorragende Leistung vor allem im taktischen läuferischem Bereich. Unmittelbar vor der Pause setzte es einen Nackenschlag für den Gastgeber, denn
Felix Japtok erzielte das 2:0 für den Tabellenführer aus Kirchrode.
Diesen Treffer steckte der Gastgeber sehr gut weg und Kapitän Maximilian Hutschenreuter bescherte kurz nach Wiederanpfiff den 1:2-Anschlusstreffer. Nun folgte die beste Phase des Gastgebers parallel gefolgt von einem einseitigem Kartenfestival. Sebastian Bollen wurde in der 51. Minute mit gelb-rot des Platzes verwiesen. Kurz darauf handelten sich André Luther und Dennis Nebelung Verwarnungen ein. In der Schlussphase lagen die Nerven blank und Thorsten Rottman sowie André Luther wurden mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Im 8 gegen 11 entschieden die Gäste durch Peter Winkelmüller und dem 3:1 die Partie in der 87. Minute. Kurz vor Abpfiff der Partie wurde Torwart Niko Sander ebenfalls frühzeitig in die Kabine geschickt. Danach beendete der nicht immer souverän wirkende Schiedsrichter Helmut Reinholz die Partie.

Trotz der Niederlage zeigte die Eintracht seit Wochen wieder mal eine gute Leistung, auf die man aufbauen kann. Am kommenden Sonntag geht es zum Dorf- und Tabellennachbarn nach Dollbergen. Anpfiff ist um 13:00 Uhr auf dem A-Platz in der Ackerbergstraße!

Kleine Randnotiz zur Kartenverteilung: Der Gastgeber erhielt 4x Gelb, 2x Gelb-Rot und 2x glatt Rot. Auf Seiten der Gäste wurde lediglich eine gelbe Karte für den Kirchdroder Trainer verteilt.

Eintracht geht gegen Godshorn unter!

Der MTV Dedenhausen ist im vierten Spiel der 3. Kreisklasse Region Hannover Staffel 1 weiterhin sieglos und rutscht mit der 0:5-Niederlage gegen Godshorn auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Die Spieler der Eintracht starteten vielversprechend in die Partie und kontrollierten diese in der ersten Viertelstunde. In der Defensive standen die Gäste relativ stabil und in der Offensive erarbeiteten sie sich die ein oder andere Chance. Allerdings fehlte, wie in den letzten Spielen schon, die nötige Durchschlagskraft und Präzision im Abschluss.
Doch dann erzielte der Gastgeber aus dem Nichts die 1:0-Führung. Ein weiter Abschlag des Godshorner Torwarts Lars-Hendrik Hoppe landete bei Fabrizio Guglielmino, der mit cleverem Timing ungedeckt in die Hälfte der Eintracht vordrang. Eintracht-Innenverteidiger Nico Harms konnte den zentralen Mittelfeldspieler nicht mehr einholen und somit überlupfte der Godshorner den herauseilenden Torwart Niko Sander zur Gastgeber-Führung in der 18. Minute. Fünf Minuten später erhöhte Andres Valle zum 2:0 für den Gastgeber. Ein Godshorner flankte den Ball von der rechten Grundlinie in den Strafraum, der zunächst geklärt schien doch plötzlich vor den Füßen des Stürmers landeten. Dieser zögerte nicht lange und vollendete mit einem Schuss aus 20 Metern. Nun verloren die Spieler der Eintracht ein bisschen die Ordnung und dezimierten sich zu allem Überfluss nach einer guten halben Stunde selber. Der ballbesitzende Adrian Otte wollte sich reflexartig aus der Umklammerung eines Godshorners befreien und traf diesen unglücklich mit der Hand im Gesicht. Der Schiedsrichter Junes Laaboubi ahndete dieses Vergehen mit der roten Karte, so dass die Eintracht nun eine gute Stunde in Unterzahl verbringen musste. Der Gastgeber nutzte die Überzahl clever aus und baute ihre Führung in der 35. Minute zum 3:0 aus. Thorben Fischer wurde über die linke Seite gen Strafraum geschickt. Außenverteidiger André Luther konnte ein Eindringen in den Strafraum nicht mehr verhindern, so dass der Godshorner aus spitzem Winkel 5 Meter vor dem Tor einfach abzog. Der Ball rutschte durch die Beine von Torwart Nikos Sander sowie dem dazu geeiltem Nico Harms. Mit dem Halbzeitpfiff erzielte Andres Valle seinen das 4:0. Die Hintermannschaft der Eintracht war sich bei einem langem Ball uneinig und versäumte es den Stürmer ins Abseits zu stellen. Der Nutznießer dieser Situation behielt im 1-gegen-1 mit Torwart Niko Sander die Nerven behielt und markierte den zweiten Treffer des Tages.
In der zweiten Halbzeit brachte Trainer Jörg Riedel mit Thorsten Rottmann und Frederik Gellermann zwei frische Offensivkräfte für Alexander Mattern und Pierre Schmelzer um sich somit noch die Chance auf den Anschlusstreffer zu wahren. Doch bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff wurden diese Träume zunichte gemacht. Eine Ecke landete direkt auf dem Kopf von Fabrizio Guglielmino, nachdem sich mehrere Dedenhäuser verschätzten, so dass der lang gewachsene Godshorner zum 5:0 einschob. Nun verringerte der Gastgeber deutlich das Tempo und konzentrierte sich aufs Kontern.
Trainer Jörg Riedel wechselte kurz darauf den wieder genesenen Rouven Weiß für Nico Harms ein. Der Eingewechselte positionierte sich im Mittelfeld. Maximilian Hutschenreuter wurde von der zentral defensiven Mittelfeldposition auf die Position des Liberos gestellt.
Den Gästen boten sich in den letzten dreißig Minuten noch einige Chancen. ‚Moa‘ drang auf der rechten Seite in den Strafraum vor, spielte dort zwei Verteidiger aus und schloss direkt ab. Der Schuss konnte von Torwart Lars-Hendrik Hoppe zur Ecke geklärt werden. Die bessere Option wäre hier eine Ablage auf den mitgelaufenen Marvin Lübke gewesen, der an der Strafraumkante lauerte. Kurze Zeit später bot sich Thorsten Rottman eine ähnliche Chance, wobei der Stürmer nur knapp am langen Pfosten vorbeizielte. Kurz vor Schluss lief Marvin Lübke im 1-gegen-1 auf den Godshorner Torwart zu und wählte ebenfalls den langen Pfosten. Auch hier fehlten nur Zentimeter um zumindest noch den Ehrentreffer zu erlangen. Wenige Minuten später beendete der Schiedsrichter die Partie und besiegelte somit die dritte Niederlage in Folge für die Eintracht.

Somit bleibt die Eintracht mit einem Punkt aus vier Spielen im Tabellenkeller kleben. Im nächsten Spiel (Anpfiff, 8. September, 15:00 Uhr) kommt der ungeschlagene Tabellenführer aus Kirchdorf ins heimische Fuhsestadion. Vielleicht gelingt es der Eintracht hier für eine Überraschung zu sorgen.

Herbe Niederlage im Fuhsestadion!

Nach dem 3:3-Unentschieden vom vergangengen Sonntag in Ahlten empfing die Eintracht die zweite Herren des SC Langenhagen im heimischen Fuhsestadion!

Die Partie begann mit Anstoss für die Eintracht. Der Ball landete bei Sabri Gökce, der zu Silas Raabe zurückspielte. Der Verteidiger vertendelte den Ball bei einem Rückpass zum Torwart Niko Sander und spielte einem Stürmer der Gäste direkt in den Lauf. Der Langenhagener behielt die Übersicht und legte auf den mitlaufenden Salah Abaker, der zur 1:0-Führung für die Gäste einschob. Bis dato waren nicht einmal sechzig Sekunden gespielt. Die Eintracht ließ sich von diesem frühen Rückstand wenig beeindrucken und antwortete in der 14. Minute mit dem 1:1 Ausgleichstreffer. Gerrit Bertram brachte eine Ecke auf den ersten Pfosten, wo der Außenspieler höher als alle anderen Stieg und seinen ersten Treffer des Tages markierte. Die Antwort der Gäste folgte drei Minuten später: Der Gasteber verlor in der Hälfte der Langenhagener den Ball, die blitzschnell zum Konter umschalteten. Die weit aufgerückte Abwehr der Eintracht kam dem enteilten Jeevan Budha nicht mehr hinterher, so dass dieser im Duell mit dem Dedenhäuser Torwart die Oberhand behielt und zur erneuten Führung einschob. Danach beruhigte sich das Spiel allmählich. Beide Mannschaften erarbeiteten sich zwar noch die ein oder andere Chance, allerdings fehlte die Präzision und Durchschlagskraft im Abschluss, so dass Schiedsrichter Frank Tautorat ertönen ließ.
In der zweiten Halbzeit baute Trainer Jörg Riedel das Spielsystem etwas um und brachte mit Adrian Otte und Dennis Nebelung für Alexander Mattern und Silas Raabe zwei frische Kräfte für das defensive Mittelfeld. Kurz nach Wiederanpfiff ereignete sich eine äußerst kuriose Szene: André Luther versuchte einen Ball aus der eigenen Hälfte zu klären, scheiterte aber am heranstürmenden Jeevan Ayoub Ahmed. Der abgeblockte Ball landete bei Torwart Niko Sander, den der schnelle Linksaußen ebenfalls anlief. Auch diesen Klärungsversuch blockte der Langenhagener ab. Der Abpraller landete zur Verwunderung aller Beteiligten im Tor, so dass die Gäste in der 47. Minute mit 3:1 in Führung gingen. Zwei Minuten später waren die Spieler der Eintracht offensichtlich immer noch mit dieser Szene beschäftigt und verpassten es einen Ball aus dem eigenen Strafraum zu klären. Schließlich landete das Spielgerät bei Jeevan Budha, der zum 4:1 einschob. Doch der Gastgeber gab sich trotz dieses Doppelschlags nicht auf. Marvin Lübke erzielte in der 58. Minute das 2:4. Wie bei seinem ersten Treffer verwertete er die Lupfer-Vorlage von Adrian Otte erneut per Kopf.
Die aufkommende Euphorie des Gastgebers wurde kurze Zeit später zunichte gemacht. Sebastian Bollen tunnelte mit einem etwas zu stark dosierten Rückpass seinen Mitspieler Meikel Rogge und bediente Ayoub Ahmed, der alleine auf das Dedenhäuser Tor zulief und zum 5:2 für die Gäste einschob (65. Minute). Fünf Minuten später sorgte Niklas Hinzel mit einem Fernschuss-Tor aus 25 Metern und dem 6:2 für die Vorentscheidung. ‚Moa‘ sorgte in der 71. Minute nach Getümmel und dem 3:6 für ein wenig Ergebniskosmetik. Weitere Tore blieben für den Rest des Spiels aus. Selbst der eingewechselte Patrick Grunert (für André Luther) und der Kieler Gastspieler Lars Gradtke (für Sabri Gökce) konnten daran nichts ändern.

Die Spieler der Eintracht halfen in diesem Spiel kräftig mit um die Niederlage zu besiegeln. Bei mindestens vier Treffern gingen bei eigenem Ballbesitz teilweise Katastrophale voraus, sodass der Punkteverlust sehr bitter und unnötig ist. Nun heißt es den Fokus auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag (Anpfiff 25. August, 15 Uhr) beim FC Hannover Stars (Kleestraße 50, 30625 Hannover) zu setzen.

Eintracht erkämpft sich zum Saisonstart einen Punkt!

Im ersten Saisonspiel 2019/20 gastierten die Spieler von Jörg Riedel bei der zweiten Herren vom TSG Ahlten.

Bei warmen und windigem Wetter hatte die Eintracht in der ersten Halbzeit Probleme mit ins Spiel zu finden. Maximilian-Konstantin Belka brachte den Gastgeber nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung. Der Torwart des Gastgebers leitete das Tor mit einem weiten Abschlag ein. Sechs Minuten später war es erneut Belka, der den Ball im Tor unterbrachte. Auf Höhe der Mittellinie schalteten die Gastgeber bei einem Einwurf schneller und konterten die Hintermannschaft mühelos aus. In der 34. Minute sorgte Jens Nitzschke mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Er zog nach einem Einwurf quer zum Strafraum, behauptete den Ball gegen Alexander Mattern und Maximilian Hutschenreuter und brachte den Ball mit einem wuchtigen Schuss im Tor unter. Die Spieler der Eintracht haben sich zwischendurch immer wieder Chancen erarbeitet. Doch die Torausbeute ließ in der ersten Hälfte noch zu wünschen übrig.
In der zweiten Hälfte kamen die Gäste, teilweise durch Rückenwind, deutlich besser ins Spiel. André Luther bediente Gerrit Bertram aus dem rechten Halbfeld mit einem Diagonalball. Der Außenspieler verarbeitete den Ball mustergültig und flankte ihn direkt in den Strafraum, wo Thorsten Rottmann in der 63. Minute zum 1:3 Anschlusstreffer einschob. In der 70. Minute war es dann ‚Moa‘ der die Eintracht mit dem 2:3 wieder zurück ins Spiel brachte.Neuzugang Michel Köster aus der A-Jugend bediente den flinken Stürmer im Strafraum, der im ersten Versuch noch am starken Ahltener Torwart scheiterte. Den Abpraller verwertete der Torschützenkönig der vergangenen Saison dann mühelos. Drei Minuten später wurde Thorsten Rottmann mit einer Flanke im Strafraum bedient. Im Gewusel konnte er den Ball behaupten und stocherte ihn anschließend zu seinem Sturmpartner ‚Moa‘ der den Torwart tunnelte und zum 3:3 einschob. Danach wurde das Spiel zunehmend zerfahrener und mehrfach durch Fouls unterbrochen. Der bereits verwarnte Thorsten Rottmann wurde in der 85. Minute mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. In den letzten Sekunden hatten beide Mannschaften noch die Chance auf das 4:3. Auf Seiten der Ahltener vergab Marcel Schimanski freistehend aus 5 Metern vor dem Tor. Michel Köster traf im Gegenzug aus spitzem Winkel nur die Latte, so dass es bei der Punkteteilung zwischen beiden Mannschaften blieb.

Somit startet die Eintracht mit einem „gewonnenen“ Punkt in die neue Saison. Am kommenden Sonntag wird die zweite Herren des SC Langenhagen im Fuhsestadion erwartet. Anpfiff ist wie gewohnt um 15:00 Uhr.