{"id":99,"date":"2010-11-09T14:07:54","date_gmt":"2010-11-09T14:07:54","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr.dedenhausen.de\/?page_id=99"},"modified":"2010-11-09T14:07:54","modified_gmt":"2010-11-09T14:07:54","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/cms.dedenhausen.de\/feuerwehr\/uber-uns\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h3>Die Geschichte der Ortsfeuerwehr Dedenhausen &#8230;\u00fcber 60 Jahre freiwilliger Dienst<\/h3>\n<p>Dedenh\u00e4user B\u00fcrger waren von jeher bereit, in Not und Gefahr zu helfen. So folgte man 1939 dem Trend der Zeit und gr\u00fcndete eine Freiwillige Feuerwehr. Leider wurde in den ersten Jahren kein Protokollbuch gef\u00fchrt. Erst am 28. Januar 1949 wurde dieses begonnen. Im folgenden Abschnitt finden Sie ausf\u00fchrliche Informationen zur Geschichte der Ortsfeuerwehr Dedenhausen:<\/p>\n<h3>Eine lange Tradition<\/h3>\n<p>Von der Pflichtfeuerwehr wurden die Ausr\u00fcstung und eine Handdruckspritze \u00fcbernommen. Den Vorspann f\u00fcr die Handdruckspritze leistete Heinrich M\u00f6llering, der Urgro\u00dfvater vom ehemaligen Ortsbrandmeister Heino Gellermann, mit seinen Pferden. Bei Feuerausbruch wurde der Gemeindevorsteher benachrichtigt. Der wieder gab dem Hornisten Bescheid. Als Hornist war Willi Stolte bis 1956 t\u00e4tig. Danach wurde durch Richard Depenau per Horn alarmiert. Eine Sirene wurde erst Anfang der sechziger Jahre installiert. Ein Waldbrand in der M\u00f6rse 1941 war der letzte Einsatz der Handdruckspritze. Eine Motorspritze Koebe TS 8\/8 wurde 1942 angeschafft.<\/p>\n<h3>Die Kriegsjahre<\/h3>\n<p>In den Kriegsjahren wurden auch aus Dedenhausen viele Kameraden eingezogen, so war in dieser Zeit auch eine Frauengruppe t\u00e4tig.  Am 4.2.1939 wurde in der Gastwirtschaft Gifhom die Freiwillige Feuerwehr Dedenhausen gegr\u00fcndet. Als erster Ortsbrandmeister wurde Willi Stolte sen. gew\u00e4hlt, der bis 1949 t\u00e4tig war.  Den Vorspann f\u00fcr den TSA leistete in den Kriegsjahren und auch danach Heinrich Grete sen. mit seinem Hanomag PKW. Von 1945 bis 1949 war Heinrich Grete sen. auch als Ortsbrandmeister t\u00e4tig. Auf der Jahreshauptversammlung am 12.10.1949 stellte er sein Amt zur Verf\u00fcgung. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde sein Stellvertreter Alfred Piack gew\u00e4hlt. Neuer Stellvertreter wurde Albert Wille. Schriftf\u00fchrer: Friedrich Gellermann, sp\u00e4ter August Armke, Kassenwart: Wilhelm Meyer, Ger\u00e4tewart: Hans Fricke.  Der Beitrag betrug zu dieser Zeit f\u00fcr Aktive 0,50 DM und f\u00fcr Passive 2,00 DM im Jahr. Es bestand auch eine Reisekasse. Ferner mu\u00dften mindestens 0,50 DM monatlich eingezahlt werden. Diese Kasse wurde von Hermann B\u00f6sche verwaltet. Einen gro\u00dfen Anklang fanden die Busfahrten, die somit g\u00fcnstig finanziert wurden.<\/p>\n<h3>Aufschwung Anfang der 1950er<\/h3>\n<p>Anfang der f\u00fcnfziger Jahre, unter F\u00fchrung von Alfred Plack und Albert Wille, war ein enormer Aufschwung in der Wehr zu verzeichnen. Es wurden flei\u00dfig aktive und passive Mitglieder geworben. Zu dieser Zeit waren 2 Gruppen im aktiven Dienst t\u00e4tig.  In der Seerinne an der Uetzer Stra\u00dfe wurde in Eigenleistung ein Stauwehr errichtet, um im Ernstfall hier L\u00f6schwasser entnehmen zu k\u00f6nnen. Auf der gegen\u00fcber der M\u00f6rse liegenden Weide von Heinrich Wrede wurden des \u00f6fteren Wettk\u00e4mpfe durchgef\u00fchrt. Die hiesige Wehr konnte hier einige Male gute Pl\u00e4tze erreichen.  Auf der Generalversammlung am 4. Februar 1956 trat Ortsbrandmeister Alfred Plack zur\u00fcck, weil die Gemeinde kein neues Ger\u00e4tehaus nach seinen vorrausschauenden Pl\u00e4nen bauen wollte. Daraufhin wurde Friedrich Gellermann vorgeschlagen und einstimmig gew\u00e4hlt. Albert Wille blieb Stellvertreter.  Der vor Jahren von der Feuerwehr Burgdorf gekaufte Mannschaftswagen (Audi Bauj. 1925) war sehr altersschwach geworden, der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeuges lag bei ca. 301tr. auf 100 km. 1957 wurde auch an den Wettk\u00e4mpfen in Abbensen teilgenommen. Der brave Audi lie\u00df unsere wackeren Feuerwehrleute in Berkh\u00f6pen im Stich. Kurzentschlossen fuhr Ortsbrandmeister Friedrich Gellermann, der das Gef\u00e4hrt mit seinem Motorrad begleitete, zur\u00fcck und holte seinen Trecker. So kam die hiesige Wehr unter Staunen der Abbensener komplett und noch p\u00fcnktlich am Wettkampfplatz an. Schlie\u00dflich entschied sich der Gemeinderat jedoch f\u00fcr den Kauf und Umbau eines alten K\u00e4selastwagens (Hanomag) der Molkerei Dedenhausen.  In den f\u00fcnfziger Jahren ist der Ort von gr\u00f6\u00dferen Br\u00e4nden verschont geblieben.  Auf der Generalversammlung am 8. Februar 1958 trat eine Ver\u00e4nderung im Kommando ein. Heinrich Depenau \u00fcbernahm das Amt des Kassierers von Wilhelm Meyer.<\/p>\n<h3>Ein Unheil bringt den Bohrbrunnen<\/h3>\n<p>Im August 1958 brach dann das Unheil herein. Durch Blitzschlag brannte das Wirtschaftsgeb\u00e4ude mit Wohnhaus in der Stra\u00dfe Hopfenfeld fast vollst\u00e4ndig nieder. Besitzer war damals Niemeier-Gremmelt Eddesse, heute Christa Brandes, P\u00e4chter Walter Blaschke. Dieser Gro\u00dfbrand machte die mangelhafte L\u00f6schwasserversorgung sichtbar. Die vorhandenen gemauerten Ringbrunnen gegen\u00fcber der heutigen B\u00e4ckerei M\u00fcller und am Bahnhof, sowie ein Brunnen der Molkerei erwiesen sich als unzureichend. Daraufhin wurde im sehr trockenen Sommer 1959 endlich ein Bohrbrunnen in der Stra\u00dfe Hopfenfeld am Grundst\u00fcck Stolte erstellt.  Eine gravierende Verbesserung der Wasserversorgung f\u00fcr die Bewohner und Feuerwehr trat durch den Anschlu\u00df des Ortes an den Wasserbeschaffungsverband Peine-Salzgitter ein. 1959 wurde auch im Bereich dieses Brunnens ein Schlauchtrockenger\u00fcst erstellt. Es bew\u00e4hrte sich aber nicht und wurde 1977 wieder abgerissen.  In den sechziger Jahren bestand ein guter Kontakt zu den Kameraden der Gemeinde Katensen. Am Himmelfahrtstag wurde j\u00e4hrlich ein Fu\u00dfballspiel durchgef\u00fchrt, welches immer feucht und fr\u00f6hlich endete.  Die TS 8\/8 Koebe mit DKW 2-Takt-Motor und Wasserk\u00fchlung war zwar noch in Ordnung, aber leider technisch \u00fcberholt. So wurde nach 26 Jahren eine neue TS 8\/8 mit VW-Motor angeschafft. Der umgebaute K\u00e4se-LKW der Molkerei war bei den Kameraden sehr beliebt. Sie trauern diesem noch heute nach, es hatten 16 Kameraden plus jede Menge Getr\u00e4nke ausreichend Platz. Die Ausr\u00fcstung befand sich auf dem TSA, der als Anh\u00e4nger mitgef\u00fchrt wurde. Einen Nachteil hatte der alte Hanomag, der Dieselmotor sprang sehr schlecht an. Zum Feuerwehrdienst mu\u00dfte oft ein Kamerad mit Trecker erscheinen, um das Fahrzeug anzuschleppen.  Am 14. Juni 1972 hatte leider der alte K\u00e4se-LKW ausgedient, ein neues TSF wurde \u00fcbergeben. Das Jahr 1972 hatte leider auch ein trauriges Ereignis. Der langj\u00e4hrige Ortsbrandmeister, seit 1956, Friedrich Gellermann verstarb nach schwerer Krankheit.  Durch den stellvertretenden Ortsbrandmeister Albert Wille wurde am 8. Juli 1972 eine au\u00dferordentliche Versammlung einberufen. Hier gedachten alle Kameraden des verstorbenen Ortsbrandmeisters. Albert Wille w\u00fcrdigte die Verdienste Friedel Gellermanns, der 16 Jahre die Feuerwehr zur Zufriedenheit aller geleitet hatte. Er hob besonders sein stets freundliches Wesen und seine gute Kameradschaft hervor. In dieser Versammlung wurde von den aktiven Kameraden Albert Wille zum Ortsbrandmeister und Erich Schulz zum Stellvertreter gew\u00e4hlt.  Auch zu einem Ernstfall wurde die Wehr 1972 alarmiert. In den fr\u00fchen Morgenstunden wurde in der Wohnung der Frau Surma, Hopfenfeld 16, Feuer bemerkt. Die Wohnung wurde stark besch\u00e4digt. Auf dem Dachboden des Fachwerkhauses konnten die Flammen kurz vor Erreichen der dort gelagerten Strohballen gestoppt werden.  Der n\u00e4chste gr\u00f6\u00dfere Einsatz war am 11. Mai 1974 zu verzeichnen. Im Erd\u00f6lgewinnungsgebiet Eddesse war durch einen Rohrbruch Erd\u00f6l \u00fcber das Schwarzwasser in die Fuhse gelangt. Mit benachbarten Wehren wurde in H\u00f6he der Fuhsebr\u00fccke an der Stra\u00dfe Dedenhausen-Uetze eine \u00d6lsperre errichtet, und das \u00d6l durch Bindemittel abgesch\u00f6pft.  Die Jahreshauptversammlung am 2. Februar 1974 war die letzte Versammlung innerhalb der bis dahin selbst\u00e4ndigen Gemeinde Dedenhausen.<\/p>\n<h3>Reformen und Ver\u00e4nderungen<\/h3>\n<p>Am 1. M\u00e4rz 1974 trat die sehr umstrittene Gebiets- und Verwaltungsreforrn in Kraft. Dedenhausen wurde ein Ortsteil der neuen Gemeinde Uetze.  Auf der Jahreshauptversammlung am 4. Februar 1976 stellte Schriftf\u00fchrer August Armke nach 26j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit sein Amt zur Verf\u00fcgung. Als Nachfolger trat Karl-Heinz Eberhard in seine Fu\u00dfstapfen. Die Ausr\u00fcstung der Wehr wurde auch nach der Gebietsreform laufend modernisiert und erg\u00e4nzt. 1977 wurde das Fahrzeug mit einem Funkger\u00e4t ausger\u00fcstet, 1979 bekam die Wehr 4 Handfunkger\u00e4te.  Das Jahr 1979 war f\u00fcr die Ortsfeuerwehr Dedenhausen ein sehr ereignisreiches Jahr. Auf der Jahreshauptversammlung am 3. Februar 1979 stand der 40j\u00e4hrige Geburtstag und die Neuwahl der F\u00fchrungsspitze im Vordergrund. G\u00fcnter Brandes wurde zum neuen Ortsbrandmeister gew\u00e4hlt und Willi Schmolke zu seinem Stellvertreter. 1979 konnten wir erstmals mit 2 Gruppen an einem Wettkampf teilnehmen. Heino Gellermann konnte viele junge Leute f\u00fcr die Feuerwehr begeistern und wurde so als Gruppenf\u00fchrer f\u00fcr die 2. Gruppe gew\u00e4hlt. Nach vielen Jahren ohne gr\u00f6\u00dfere Eins\u00e4tze wurde der Ort in der Nacht vom 5. zum 6. Juli 1979 durch einen Gro\u00dfbrand in einer Altkleider Verwertung aufgeschreckt. Dabei wurde ein Stallgeb\u00e4ude ein Raub der Flammen. Ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus konnte dank Unterst\u00fctzung der Nachbarwehren verhindert werden.  Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n wurde Albert Wille am 19.2. 1980 \u00fcberreicht, er wurde zum Ehrenortsbrandmeister ernannt.  Erst 1982 konnte aus vielen \u00e4lteren Kameraden eine &#8222;Oldiegruppe&#8220; unter der F\u00fchrung von Albert Wille und Willi Schmolke gegr\u00fcndet werden.  1984 konnte Dedenhausen als Sieger des Kreisentscheides &#8222;Unser Dorf soll sch\u00f6ner werden&#8220; hervorgehen. Sogar der Rundfunk war aufmerksam geworden und \u00fcbertrug live von dieser Veranstaltung im Saal der Gastwirtschaft Gifhorn. Doch fast w\u00e4re am Abend zuvor der Saal und die \u00dcbertragungsger\u00e4te des Rundfunks ein Raub der Flammen geworden. Durch einen schnellen und gezielten Einsatz der Ortsfeuerwehr konnte dieses trotz gro\u00dfer K\u00e4lte verhindert werden.  Ein trauriger Tag war f\u00fcr uns der 2.1. 1987. Pl\u00f6tzlich und unerwartet verstarb der von uns allen sehr verehrte Ehrenortsbrandmeister Albert Wille. Er stand uns, bis zum letzten Tage immer mit Rat und Tat zur Seite.  Wie schon erw\u00e4hnt, ist der Ort bis auf 2 Gro\u00dfbr\u00e4nde von gr\u00f6\u00dferen Katastrophen verschont geblieben. In all den Jahren waren etliche Klein- und Entstehungsbr\u00e4nde sowie Hilfeleistungen zu verzeichnen, die wir in dieser Chronik nicht aufgef\u00fchrt haben. 1984 wurde die Ortsfeuerwehr Dedenhausen mit Pressluftatmern ausger\u00fcstet. Im Wandel der Zeit wurden f\u00fcr die Wehr 3 Ger\u00e4teh\u00e4user gebaut. Das erste Ger\u00e4tehaus, ein sogenanntes Spritzenhaus, befand sich bis 1963 gegen\u00fcber der B\u00e4ckerei M\u00fcller. Durch viel Eigenleistung der Kameraden wurde 1963 das Ger\u00e4tehaus, in der Stra\u00dfe Hopfenfeld, in Betrieb genommen.<\/p>\n<h3>Neues Ger\u00e4tehaus<\/h3>\n<p>Zum Ende der siebziger Jahre zeigte sich, da\u00df auch dieses Ger\u00e4tehaus den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. B\u00fcrgermeister Reinhard Brandes und das Kommando unter F\u00fchrung des Ortsbrandmeisters G\u00fcnter Brandes konnten die Gemeindeverwaltung davon  \u00fcberzeugen, ein neues Ger\u00e4tehaus zu bauen. Diese Fahrzeugbox wurde im Anschlu\u00df an die Alte Schule errichtet. Ein Unterrichtsraum wurde ebenfalls in den ehemaligen R\u00e4umen der Alten Schule in viel Eigenleistung hergestellt.  Ger\u00e4tehaus &#8222;Alte Schule&#8220;  Der n\u00e4chste gr\u00f6\u00dfere Einsatz war am 25.5.1987, als bei Dachreparaturarbeiten fast das gesamte Dach der Turnhalle abgebrannt w\u00e4re. <a href=\"http:\/\/cms.dedenhausen.de\/feuerwehr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2010\/11\/alteschule.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-104\" title=\"Neubau Ger\u00e4tehaus\" src=\"http:\/\/cms.dedenhausen.de\/feuerwehr\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2010\/11\/alteschule.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"171\" \/><\/a>Aber Dank schnellem Einsatz, auch durch Kameraden aus Uetze, konnte ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das gesamte Geb\u00e4ude verhindert werden.  Der n\u00e4chste H\u00f6hepunkt in der Geschichte unserer Wehr ist das Jahr 1989. 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr wird mit einem Kommersabend geb\u00fchrend gefeiert. Unter den vielen geladenen G\u00e4sten konnte Ortsbrandmeister G\u00fcnter Brandes auch den Kreisbrandmeister August Heine mit Ehefrau begr\u00fc\u00dfen. Einige lustige Einlagen rundeten die Veranstaltung zu einer gelungenen Veranstaltung ab. Zu einem &#8222;Tag der offenen T\u00fcr&#8220; im Rahmen der Brandschutzwoche lud unsere Wehr dann im September ein. Der ortsinterne Wettkampf der 3 Gruppen aber auch andere Vorf\u00fchrungen, wie eine Einsatz\u00fcbung unter schwerem Atemschutz und der Einsatz von Handfeuerl\u00f6schern werden der Bev\u00f6lkerung demonstriert. Eine Fahrzeugschau rundete die Veranstaltung ab.  Am 16.02.1991 findet der n\u00e4chste Wechsel im Kommando statt. Willi Sckmolke kandidiert nicht mehr f\u00fcr die Position des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Zu seinem Nachfolger wird der langj\u00e4hrige Gruppenf\u00fchrer Heino Gellermann gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h3>Moderne Technik<\/h3>\n<p>&#8222;Einen weisen Entschlu\u00df&#8220; nannte am 29.10.1993 der scheidende Kreisbrandmeister August Heine die Anschaffung  eines neuen Fahrzeuges, n\u00e4mlich die Anschaffung eines TSF-W, einem Tragkraftspritzenfahrzeugs mit 500 l Wassertank. F\u00fcr dieses moderne Fahrzeug hatten Ortsbrandmeister G\u00fcnter Brandes und sein Kommando lange Zeit mit der Gemeinde Uetze gerungen, denn DM 145.000,00 waren doch ein stolzer Preis. &#8222;Durch die moderne Technik und den vorhandenen Wassertank kann man auch mit wenig Personal viel erreichen&#8220;, freute sich der Ortsbrandmeister bei der Fahrzeug\u00fcbergabe.  Nach 15 Jahren erfolgreicher Amtszeit legt Ortsbrandmeister G\u00fcnter Brandes sein Amt in \u201ej\u00fcngere H\u00e4nde\u201c, wie er ironisch auf der Jahreshauptversammlung am 12.02.1994 betont. Zu seinem Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Heino Gellermann gew\u00e4hlt. Neuer Stellvertreter wird Joachim Ortmann. Unter der neuen F\u00fchrung wird kontinuierlich die Arbeit der Feuerwehr fortgesetzt. Das Ger\u00e4tehaus und der Unterrichtsraum wird in Eigenleistung renoviert, der vorbeugende Brandschutz wird z.B. durch Installation von Rauchmeldern in vielen H\u00e4usern verbessert.  Auch das neue Kommando bleibt von gro\u00dfen Eins\u00e4tzen nicht verschont. In der Nacht vom 29. zum 30.Juni 1997 fegte ein gewaltiger Orkan \u00fcber die Gemeinde Uetze hinweg. D\u00e4cher wurden abgedeckt, Autos besch\u00e4digt,  B\u00e4ume massenweise entwurzelt, Stra\u00dfen waren unpassierbar, aber es wurden keine Menschen schwer verletzt. Aktive und Passive Mitglieder der Wehr waren tagelang mit Aufr\u00e4umarbeiten besch\u00e4ftigt, um wenigstens die Stra\u00dfen wieder passierbar zu machen.  Die Feuerwehr ist nicht nur bei Eins\u00e4tzen, \u00dcbungen und Wettk\u00e4mpfen aktiv, sondern nimmt auch aktiv am Dorfleben teil. Wir beteiligten uns an der Aktion &#8222;Unser Dorf soll sch\u00f6ner werden&#8220; und organisieren im Rahmen der Volksfestgemeinschaft im Wechsel mit den Vereinen das Volksfest.  Im Jahre 1999 feiert unsere Wehr dann ihr 60 j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Dieses wird mit der Dorfbev\u00f6lkerung auf dem Festplatz gefeiert. Die Einsatzbereitschaft der Wehr wurde durch einen L\u00f6schangriff mit Menschenrettung in der Turnhalle demonstriert. Weiterhin wurden L\u00f6sch\u00fcbungen bei Fett- und \u00d6lbr\u00e4nden sowie eine Explosion von Spraydosen gezeigt.<\/p>\n<h3>Eine Reise nach New York<\/h3>\n<p>Ein weiterer H\u00f6hepunkt war dann der Besuch von 11 Kameraden einer Firestation des Fire Department New York vom 8. bis 13. September 1999. Siehe dazu auch unseren Bericht auf unserer Homepage. Viele B\u00fcrger des Ortes bekunden ihre Anerkennung der Wehr durch ihre Mitgliedschaft als f\u00f6rderndes Mitglied. Durch den j\u00e4hrlich stattfindenden Feuerwehrball, der gemeinsam von aktiven und f\u00f6rdernden Mitgliedern organisiert wird, kommt diese Verbundenheit und Kameradschaft zum Ausdruck. Von den 23 Mitgliedern im Jahre der Gr\u00fcndung, ist die Zahl heute auf fast 200 angestiegen, davon sind 36 Kameraden als Aktive t\u00e4tig. Wir k\u00f6nnen so optimistisch in die Zukunft blicken und w\u00fcnschen der Wehr auch weiterhin wenig Eins\u00e4tze und da\u00df ihre Kameraden immer gesund vom Dienst nach Hause kommen.  Noch immer gilt der mahnende Spruch f\u00fcr alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden:<\/p>\n<p><em><strong>&#8222;Gott zur Ehr, dem N\u00e4chsten zur Wehr.&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte der Ortsfeuerwehr Dedenhausen &#8230;\u00fcber 60 Jahre freiwilliger Dienst Dedenh\u00e4user B\u00fcrger waren von jeher bereit, in Not und Gefahr zu helfen. So folgte man 1939 dem Trend der Zeit und gr\u00fcndete eine Freiwillige Feuerwehr. Leider wurde in den ersten Jahren kein Protokollbuch gef\u00fchrt. Erst am 28. Januar 1949 wurde dieses begonnen. 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